Der Preis ist heiß – die Schweiz ist heißer!

Team Rocket, die Kanonen, die nicht auf Spatzen schießen, aber auf Alles, was fliegt und fleucht, bereiten die Schweiz. Fundamentale Wortspiele auf dem Züri-See gefunden, alles super, aber wo beginnen?

First: Ja, ich schulde diesem Blog noch viele Artikel. Ich gelobe Besserung, jeden Tag in diesem Jahr.

Winterthur: Team Rocket ist mehr als angetan, CasinoTheater Supergeil! Im Halbfinale hat uns aber eine gewisse Brugger, Hazel mit ihren Morbiditäten rausgekickt. Wir waren kurz schockiert, mußten dann aber feststellen, daß die Brugger, Hazel wirklich der lustigste Mensch auf Erden seit Flipper.

Danach Thai-Bar-Karaoke: Hört auf E.H. und Diego “Diggi” Häberli! Wahnsinn, irgendwann schmiss ich vor Glück und Freude eine Runde Gin-Tonic.                          Merke hier, lieber Leser: Erst ins Portemonnaie gucken, dann ordern.

Aber Alles halb so schlimm, am Ende wurden alle voll.

Kressbronn aka Crashbronx: Brüllend voller Laden, super Pension, monster Brunch (Krass.Brunch in Crashbronx) und auf den Zimmern iPads statt Fernsehern. Das Fugunt, ich kann es nur jedem Bodenseeferienmacher empfehlen, wärmstens!

Olten: Hier steigt man um, wir aus, und ein, in die klasse Vario-Bar mit Whiskyauswahl wie sie Schotten gefällt. Tolles Publikum und tolle Mitauftretende, die Sachen in Räto-Romanisch zum Besten gaben. Leider sind die Taxifahrer dort vollkommen unfähig und kennen ihre eigenen Straßen nicht, reden dafür aber ständig von einem gewissen Trimbach, ein Ort wahrscheinlich, für den sich die Fahrt mehr lohnt. Das Bed&Breakfast ist wie Alles hier, dieses kleine Bizzeli besser als anderswo. Hab selten so gut gebettet geschlafen, mit Riesen-Flat-TV überm Bett.

Bern: Die Bundesstadt, und damit so gut wie die Hauptstadt. Hab ich gelernt. Echt hübsch da, mit vielen Geschäften im Keller, dem Einstein-Haus, da wo Relativitätstheorie her is, ein Freiluft-Schach und der wunderbaren Lesebühne “Rauschdichten” mit Renato Kaiser, Sam Hofacher und Christoph Simon. Hier darf das Essen nicht unerwähnt bleiben, hab ich doch noch nie ein besser Schweinefilet zum Kauen bekommen, und die Soße! Hör mir auf, vor lauter Genuß habe ich meine Milchpillen liegen lassen und L.R. besteht auf geöffnete Fenster. mmh, so eine Ehe ist eben schwierig, da muß man auch mal zurückstecken.

Luzern hat einen hübschen See.

In Zürich gibt es einen Blumenladen, den man unbedingt besuchen sollte, wenn man ein Gesteck braucht, oder was für Valentin. Löwenzahn heißt er, wunderbar ist er.

Basel Bim Bam, Vetter TipTop, nur spürt man die Nähe zu Deutschland am Filterkaffee, und der Zug war in Basel SBB noch pünktlich, aber bereits in Basel-Bad 5 Minuten spät, auf die Deutsche Bahn ist Verlass, GottSeiDank!

Baden-Baden, ein Ort, der mir bisher nur literarisch bekannt war und tatsächlich so war wie beschrieben. Auf der Straßen traf ich zwei junge Frauen, die den Olsen-Twins verdächtig ähnlich waren, aber leider mit ihren Pelzmänteln im Bogner-Shop verschwanden. Der U20-Slam im Theater war furios gut, hatte selten so viel Freude, ich gab mein letztes Halstuch an den Zweiten, er trug es, ich war frohstens!

Ich kann nur Allen danken, die mir unterwegs begegnet sind. Ich habe mich selten so wohl und willkommen gefühlt.

 

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FK InterSlam09 – Trainingslager – Montag

Liebe Freunde des rund-gekickten Leders fern auf und ab des immergrünen Rasens!

16 mehr oder wenige junge Menschen treffen auf den Afföllerwiesen zusammen, um zu kicken, aber was für schöne und internationale Menschen! Und warum?

Die Geschichte des FK InterSlam09 beginnt wohl bei den Nationals in Düsseldorf 2009, bei einem Spiel gegen die Autonama. An diesem Samstagmorgen hatte der FK InterSlam09 wochentags- als auch Teamfinalbedingt leichte konditionelle Schwächen, besonders was das Rückwärtslaufen anging und verlor sehr, sehr, sehr hoch. Eindrücke können hier gesammelt werden.

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Das nächste Jahr besiegten wir den FC Criminale, wenn ich mich recht erinnere, in einem heiß umkämpften Spiel im Elfmeterschießen. Dieses Jahr treffen wir nun auf eine AllStar-Mannschaft von Viva con Aqua und es wird gemunkelt, daß die wirklich wirklich gut sein sollen. Darum ein Trainingslager, schließlich wollen wir unseren Ansprüchen, nicht nur die Typen mit den höchsten Zuschauerzahlen auf ihren literarischen Veranstaltungen, sondern auch die qualitativ hochwertigste Fussballmannschaft zu sein, gerecht werden. Die Autonama (klingt für mich ja wie eine Konaktanzeige eines verzweifelten Singlemannes – auto, wama alles da, was fehlst bist Du!), ein vom DFB hoch-subventionierter Verein von Familienvätern mit erschreckend geringen Zuschauerzahlen (nicht nur bei ihren Lesungen) hat erst letztens gegen die Türkei verloren und ihr Spiel ist wie das Niveau ihrer Bücher meist grasnarbentief und von wenig Interesse für den aufgeweckten Fussballnerd, der es liebt die Bengalos fliegen zu sehen. aber was red ich! Mann kann sich ja vorstellen, wie Berliner Autoren in Schurwollpullovern mit Kinderwagen auf den Platz marschieren und sich über den neuen Lektor von Suhrkamp unterhalten. Es gilt diese Hobby-Kicker in ihre etablierte Schranken zu verweisen, drum die Latte hoch hängen, gegen VivaConAqua spielen und trainieren-trainieren-trainieren.

15 Slammer und eine -in aus 15 Städten, aus Österreich, der Schweiz in Marburg, kicken, Capitän Broode bespricht sich mit Coach Ruppel, aufwärmen, erste Knochen knacken im Herbstwind, danach Testspiel, 7 gegen 7, spiel in die Breite, Anweisungen, wieder Testspiel, 2 Stunden Schwitzen und zumindest mein Körper spürt sich nur noch in der Peripherie seiner Aura, aber zumindest hab ich 2 Tore geschossen, also, ich wurde einmal von der großartig aufspielenden Clara gekonnt angeschossen, das zweite war wohl ein Torwartfehler. Aber, wie zu erwarten war, entwickelte sich sofort ungemeiner Teamgeist und wir wollen unser Bestes geben beim heutigen Testspiel gegen die “Hot Guys in Black Pömps” auf den Afföller Wiesen. Die “HGIBP” sind ein BunteLiga-Team, bei dem ich den Verdacht habe, daß sie viel besser sind als sie zugeben, außerdem sehen sie, ohne Ball zumindest, wirklich ziemlich gut aus.

Um 12 ist Mannschaftbesprechung mit Eintopf im Bootshaus am UferCafe. Ich bedanke mich jetzt schon einmal herzlichst bei Coach Ruppel, der Alles organisierte und möglich machte.

Spielbericht folgt!

Siehe auch fb-veranstaltungen: fk interslam vs viva con aqua und HEUTE: fk interslam vs black pömps

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- –::PRAG::– –

Ich war in Prag. Wie kommt einer wie ich nach Prag? Das Gothe-Institut lud uns ein, tt, th, cr et moi.

Erster Hint: Ein Bus bleibt ein Bus, auch wenn er nonstop-express-bus der dbag heißt, aber tatsächlich ist das der schnellste Weg nach Prag, und ich hatte es, aus dem Allgäu kommend, eilig. Ich war sehr froh, mit cr zu reisen, und als ich aufm Nürnberger noch den verlorengegangenen tt traf, waren die Vorzeichen äußerst positiv, sicher in Prag anzukommen. Mein letzter Pragbesuch war im Jahre 1994 an Sylvester. Damals ging es um Liebeskummer zwischen den Jahren, der mir heimatlich zu vergessen, unmöglich war. Wir schliefen damals bei einem älteren Ehepaar, zu vielt auf allen Dingen, die man wohlwollend als “bettähnlich” bezeichnen konnte, betrunken uns im BUNKR, zumindest so weit ich mich errinnern kann.

2012 hat sich die Lage gebessert, was Betten und Liebeskummer angeht. Angekommen folgten wir der punktgenauen Führung crs zum Hotel, dessen 4 Sternchen mich vorfreudig stimmten, und wahrhaftig! Trotz aller Bemühungen war es mir fast unmöglich, freundlicher als die Hotelangestellten zu sein. Es gab kleine Höflichkeitsgeplänkel (“Thank you!” “No, I thank you”,  ”Your are welcome” “You are more welcome” “Thank you” “No, I am the one lucky person, I thank you soooo much!”), aber wie gesagt, harte Gegner! Das Hotel, ein Haus mit Geschichte, war ein Kloster, ein Konvent, später nistete sich die Geheimpolizei dort ein, was zu einem Zwangsbesuch von Vaclav Havel führte, der übrigens am gleichen Tag Geburtstag hat wie ich. Das Hotel also tiptop, die Betten federweich, auf zdfneo lief Dawsons Creek rauf und runter, das Bad war doppelt so groß wie mein Zimmer in Marburg und beim Frühsück konnte man sich Pfannkuchen bringen lassen, mit hungerförderndem Höflichkeitsgeplänkel.

Am Abend der Versuch von Abendessen. Als straff durchorganisierte Reisegruppe, war uns nichts günstig, freiluftig oder typisch tschechisch genug, was natürlich dazu führte, daß wir in einem eigens für Touristen geplanten/gebauten/betriebenen Speiselokal speisten. Das Essen war lauwarm, die Küche schrecklich langsam, die Bedienung nett, aber auch etwas tapsig mit ihren Worten (“I wouldn’t eat it”) und die “ServiceRate”, eine eigens für Touristen entwickelte Genusssteuer, dementsprechend hoch, aber wann ist man schon mal Lendenbraten “Oper” mit Entenleber (3 Mini-Stückchen. Wäre ich der Koch, ich weinte vor Berufsscham meine Schürze voll). Später sties noch th zu uns und wir liesen den Abend bei zurecht weltberühmtem tschechischen Bier ausklingen.

Am nächsten Tag liefen wir hauptsächlich durch die Gegend und guckten. Irgendwann spaltete sich unsere Reisegruppe, ich machte Nickerchen, wusch mich erneut, denn die Duschkabine errinnerte mich, aufgrund ihres Volumens, an den Wintergarten meiner Eltern. Im Goethe-Institut, ein herzlicher Empfang und der Hinweis, daß die tschechischen Teilnehmer draußen sitzen und Bier trinken, das erste Mal ein echtes Zuhausegefühl in der tschechischen Hauptstadt. JJ war bester Laune und trug einen ganz wunderbaren Pullover, wenn ich das mal so sagen darf, wir tranken Bier, tasteten die “Gegner” freundlich ab und gingen gutgelaunt zu unserem freundschaftlichen Länderspiel.

Mit dem Spielbericht will ich es nicht übertreiben, in der Tschechei wird textlich sehr viel improvisiert, und das augenscheinlich auch sehr gut, verstanden habe ich leider nix. Das Publikum verstand uns wohl, zumindest lachten die meisten an den dafür vorgesehenen Stellen, und das Ergebnis war verdientermaßen sehr knapp. 14 Punkte Vorsprung hatten wir, das Ergebnis war irgendwas wie 678 : 664. Ich dachte eigentlich, daß ich als bester Punktspieler jetzt den Schlüssel zur Stadt bekäme, aber so schnell geht das wohl nicht. Die 2 Flaschen Siegersekt waren weg wie nix, danach waren wir in einer wunderbaren Kneipe im Nationaltheater, wo wir auf Einladung des Goethe-Instituts klönten und zur Völkerverständigung beitrugen, in dem wir Jan Becher einluden. Am Ende drückten wir uns alle.

Daß ich die “Mutter aller Städte” nur äußerst ungern verlies, muß nicht geschrieben werden, allein schon wegen der 4h Busfahrt. Der historische Teil des Prager Bahnhofes ist übrigens echt scharf und genauso unrenoviert. Dafür gibt es KFC überall, der genauso schlecht ist wie überall.

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Hessen-Slam aufm OpenFlair

Yo!Yo!Yo!

Team Rocket war bestens aufgelegt und vorbereitet, 3 Tage Abgelegenheit in Nordhessen Trainingslager, dann SlamTheTrain in Nordhessens Cantus (Kantus?).

Die Vorrunden überstanden wir prima, das Einzelfinale, 8 Teilnehmer, 6 Marburger, und vollkommen zurecht sind jetzt auch 2 Marburger Championess und Vize, Theresa Hahl und Martin Sieper. Ruppel scheiterte knapp, Wimmer bestimmt von der 1, und das gleiche Schicksal ereilte Team Rocket auch im Teamfinale, von der 1 am Stechen vorbei, in dem sich Allen Earnstezz und Steffis Vorschlag sahen.

Das Team um den Affen krachte ganz schön ins Gebälk der zuhörenden Denkfabriken, mit einem Feuerwerk an Wortspiel und Leidenschaft. Und ich verrate nicht zu viel, sie waren mein Favorit. Gewonnen hat dann aber SteffisVorschlag, die damit auch ihre Fahrkarte nach Hamburg lösten, und ich bin schon sehr gespannt, wie die beiden Sympathiebomber dort zaubern werden.

U20-Championess wurde übrigens Julia Balzer aus Frankfurt. Das OpenFlair war wie immer geil, IggyPop ist krassomatico. Leider habe ich nicht so viel Musikdarbietung mitbekommen, aber PoetrySlam is eh viel geiler. Nächstes Jahr gastiert der HessenSlam in Giessen, aber ich wage zu bezweifeln, daß die auch Fanta4 für die Aftershow-Party gewinnen können.

Vielen herzlichen Dank geht raus an die Organisatoren, an Niederrhone, die Schlüsselblume, das OF, die Jugendherberge, das Zigarettenmädchen, Renato Kaiser, meinen Vetter am Hahn und und und…

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Welzheim – Stuttgart

Bei Welzheim darf man sich getrost fragen, wo das denn nun zum Donnerlittchen sei, denn ohne Auto kommt man da auch kaum hin. Aber für Interessierte: hier Welzheim ist tatsächlich in vielerlei Hinsicht interessant, als Luftkurort und Stadt am Limes (nicht das Getränk), aber kaum zu erreichen. Ich stiess zu der Slam-Reisegruppe in Schwäbisch-Gmünd, wo wir einen Klein-Bus bestiegen, der so klein war, daß wir ihn komplett ausfüllten. Aber kaum in Welzheim war das Leben sofort wieder in Ordnung! Ein Biergarten nach bayrischen Vorbild empfing uns mit lecker Gustl (Augustiner) und lecker Essen. Trotz der Kälte kamen Menschen, die sehr nett waren. Es gewann M.K., falls das interessiert.

Jetzt sind wir in Stuttgart angekommen, und Stuttgart präsentiert sich mal wieder auf interessante und ungekannte Weise. Die Hoteldame schickt uns die Straße runter, meint aber den Berg hoch. Gezwungener-, aber willkommenermaßen besuchten wir den Wienerwald, der sich offensichtlich in den letzten Jahren um sein Image gekümmert hat. Ein Kräuterhendl desorientierte M.K. und M.N. total, während C.R. und moi Jägerschnitzel genossen (ich warte noch auf den Laktoseschock) und J.B. Salat “Schönbrunn”.

Im Wienerwald feierte am Nebentisch ein 88-jähriger Mann mit seiner Frau und Familie seinen Geburtstag. 2 ältere Damen speisten alleine, vorne eine Vater mit Bart bis zum Bauchnabel und seinen 2 Jungs, ein Renterpaar. Später kam noch ein gealterter Macho (70) mit RIESEM Silber-Kreuzbehang und seiner thailändischen Angetrauten. Man kam aus dem Gucken kaum noch raus und ich frage mich, wann und ob der Wienerwald es mit seiner Image-Pflege nochmal schafft, Kunden unter 60 anzusprechen.

Heute Abend Slam im Rocker33. I gfrei mi.

Und hier noch ein Video von moi aus Friedberg.

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Friedberg (Augsburg, aber eigentlich Oberbayern)

Der gestrigen Beginn meiner OpenAir-Slam-Reise kann man nur als durchschlagenden Erfolg werten. Es regnete den ganzen Tag, im fast nahen Ulm wurden Bäume entwurzelt, aber in den 3 h Slam in Friedberg war Alles saharatrocken.

10 tolle Poeten, viele zum ersten Mal auf der Bühne, Horst aufgeregt, aber selbst dabei ziemlich lässig und eine wunderschöne Location, das Schloß in Friedberg. Ich fühlte mich um 500 Jahre versetzt. Das Schloß, ein Überbleibsel aus der Zeit, in der Friedberg Grenzstadt war, zwischen Bayern und Augsburg (so ist es auch der Beginn des Lechrain), weswegen Friedberg sich nicht nur sprachlich gen München orientiert. Allerdings wurde mir gesagt, verwüsche sich das in den letzten 30 Jahren so sehr, daß man unter den Jungen sogar FCA-Fans finden würde.

Auf dem Weg von Bahnhof zum Schloß durfte zwei tolle Sachen sehen, hier die Fotos ohne Montage. Ohne Montage finge keine Woche an.

Es war keine STadtmauer zu sehen.

Und hier, die Kirche, die ganz zeitnah gestreift war.

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Erzfeinde – Ruppel geht fremd, das aber gut!

GottSeiDank! führt Team Rocket eine offene künstlerische Beziehung, Alles chill – no stress!

Darum kann ich Euch mit Freuden, die Erzfreunde vorstellen. Die haben ein hübsches Video gemacht.. look&see

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Allgemeines vor dem Feiertag oder Wohin mit all dem Wasser?

Morgen ist Fronleichnam. Ich bin es leid, dieses Hoch- und mein Lieblingsfest jedem jedes Mal wieder zu erklären. Is geil, drum klicken.

Außerdem hab ich beschlossen, hier Bücher und Alles kritisch zu beleuchten, was mir in die Hände fällt und wo ich auf die Bühne knalle. Gnadenlos soll das Schwert meiner Kritik über der Welt leuchten, auf daß sie endlich gut werde! Ich werde Slammer zerpflücken, MC vorwortdreschen und Outfits auf ihre symbolischen Größe zusammenschnibbeln, aber mein Liebstes wird es sein, und soll es bleiben, das Publikum ultimativen Dummheitskriterien zu unterwerfen.

Gerade hält er in Händen, Nick Cave’s “Und die Eselin sah den Engel” (And the Ass Saw the Angel). Auf Seite 130 bin ich, sag ich: geilgeilgeil, LESEN, weil geil. Ja, Kritik heißt ja auch mal nice zu sagen. Hier regnet es übrigens kübelweise wie im Buch, passt also gerade.

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Bochum

50ziger Jahre Straßenlampen, an denen Mülleimer thronen als Mahnmal der Sauberkeit, neben einem Baum, dessen letzte Beschneidung zig Jahresringe zurückliegt. Der orangene Eimer bemalt, Sticker verziert, starrt im Dreck seiner Bestimmung.

In Kinos sind Spielotheken untergebracht, ehemalige Lichtspielhäuser, die nur dunkle Gestalten anziehen, und eingebettet in all das, eine Kunstgalerie, weiß und leicht, von Männern betrieben, mit Händen wie Schaufeln an tätowierten Armen, die Kunst lieben (und dabei ziemlich gut aussehen).

Man darf sich eben nicht Verschrecken lassen, wo Leben ist, ist schön, in den Zeichen und unbedachten Hinterlassenschaften der Menschen drückt sich ihr ehrliches Bemühen aus, die strahlenden Wesen zu sein, die sie nunmal sind. Das stille Herz freut sich, denn wo Leben, ist schön. (und hier ganz offensichtlich!)

Besucht die chrom-Galerie in Bochum, der schönste Ort, an dem ich seit langem war! http://www.chrom.tv/index.php/ueber-chrom.html

und kauft Bilder! weil geil!

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SlamTheReligion-Kirchentag-Dresden

Sagen wir so, es war nicht nur in der Halle heiß, auch draußen, und drinnen noch schlimmer, weil sich dort 500 Leute dicht drängten. Wir sprechen jetzt nicht von den 200, die nicht mehr reinkamen und auf der Wiese liegend durch Außen-Lautsprecher beschallt wurden.

Ankommen und mit super-kühlem, frisch-gezapftem Bier und einer riesengroßen Portion superleckerem Essen begrüßt zu werden, und dann noch von C.R.!, dem Programmdirektor, der leider noch keine öffentliche Fernsehanstalt unter seinen Fittichen hat, gehört sicherlich zu den schönsten Dingen, die einem passieren können.

Wir teilen den Backstage mit “Brot-für-Welt”, die mich nicht zu ihrem Frühstück einluden. Ich sah wohl nicht hungrig genug aus. Den “Brot-für-”-Kühlschrank zierte auch ein Schildchen mit der Aufschrift “Dieser Kühlschrank steht NICHT zu freien Verfügung. Verständlich, aber als ich lachte, schwappte mir Humorlosigkeit entgegen. Humor lenkt wahrscheinlich vom Weltretten ab, aber ich will mich nicht beschweren, ich durfte mir Kaffee nehmen, bei dem ich leider nicht überprüfte, ob er auch pc war. Nach dem Slam zum Tanzen in einen hübschen Schuppen und dort für billig Geld Sommer und gute Laune ausgiebigst feiern. SuperDresdenSuper.

 

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